Stolz und Vorurteil
von Jane Austen
in der Bühnenfassung von Thomas Ecker
Stolz und Vorurteil ist der bekannteste Roman der britischen SchriftstellerinJane Austen. Das Werk ist zugleich auch eine zeit-genössische Studie der englischen Gesellschaft am Beginn des 19. Jahrhunderts.
Der Roman beschreibt etwas mehr als ein Jahr im Leben einer kleinen Zahl junger Leute auf dem Land in der Nähe Londons an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Im innersten Kreis dieser wohlhabenden bis reichen und teilweise adligen Familien steht die Familie Bennet mit ihren fünf Töchtern. Hauptthema ist die schließlich erfolgreiche Verheiratung dreier dieser jungen Frauen, die bei der Wahl ihrer Ehepartner jede für sich eine individuelle Balance von Liebe, ökonomischer Sicherheit und Standeszugehörigkeit finden. Dieser Start in ein selbständiges Leben wird durch Missverständnisse und Intrigen, eben durch Stolz und Vorurteil, geprägt und verzögert.
Das Heiratsthema hat für die Familie Bennet auch deswegen eine große Bedeutung, weil ihr Familiengut, seiner Rechtsform nach ein Fideikommiss, damals nur als Ganzes und nur in der männlichen Linie vererbt werden durfte: Beim Tod des Familienvaters würden Mutter und Töchter den größten Teil seines Vermögens an einen entfernten männlichen Verwandten verlieren. Diese Dramatik wird zusätzlich dadurch gesteigert, dass die Töchter des Bürgertums und des niederen Adels damals von aller ein eigenes Einkommen ermöglichenden Ausbildung ausgeschlossen waren. Im besten Fall erhielten sie eine „Unterweisung“ in Handarbeiten, Hausmusik und der Leitung eines Haushalts.
Quelle: Wikipedia
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